Generation „Z“ Akzeptanz gewinnt!

Studie zeigt die Herausforderungen für Pflegemanagement

Die neue Studie von Zenjob zur Generation „Z“ zeigt sehr deutlich, wo die Herausforderungen für das moderne Pflegemanagemnt heute und in Zukunft liegen. An Deutlichkeit ist es kaum noch zu übertreffen, dass ist auf der einen Seite klar und super gut und auf der anderen Seite macht es mir Sorgen zu sehen, wie wenig viele der Betreiber sprich Arbeitgeber, darauf eingestellt sind. Dabei liegt es nicht nur am nicht können, sondern oft am nicht wollen. So krankt das System Pflege oft am reden und nicht handeln. Wenn es arbeit und Mühe macht, wird es vertagt.

Hier der Text meines Blockbeitrages aus 2019:

„Generation Z“ möchte nicht mehr praktisch arbeiten, so oder so ähnlich wird dies von einschlägigen Presseorganen, zum Beispiel der Welt, beschrieben. Der Trend ist nicht zu verkennen und sollte uns, die wir in der Pflegebranche unterwegs sind Anregungen neuen Wegen zu gehen. Es mag stimmen, dass viele nicht mehr handwerklich tätig sein wollen, noch mehr wollen mit dem Kopf arbeiten. Wollen schicke Projekte bearbeiten. Genauso viele vermissen die Menschen in der täglichen Arbeit und können sich nicht vorstellen, nur noch interaktiv mit Softwareprogrammen zu kommunizieren. Hier ist die Pflege mit Pflege-4.0 der richtige Zukunftsmarkt!
Wir müssen die Arbeit mit und am Menschen genauso hervorheben wie den digitalen Anspruch, den diese Arbeit mit sich bringen. Moderne Softwareprogramme und die digitale Transformationen sind die perfekte Ergänzung zu sozialen, medizinischen und pflegerischen Anforderungen auf höchstem Niveau. Wir sollten Marketingkonzepte entwickeln, die speziell „Generation Z“ anspricht und Antworten auf deren Fragen gibt.

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Braucht die Welt Glücklichmacher?

Braucht die Welt Glücklichmacher?

Die Position des Feelgoodmanagers oder auch Chief Happiness Officers ist umstritten und oft völlig falsch verstanden. Sie brauchen nicht noch einen Clown (Chief Experiece Officer…), der Tag ein Tag aus durch Ihr Unternehmen hampelt und versucht die Mitarbeiter oder noch schlimmer, die Kunden versucht zum Lachen zu bringen. Was Sie brauchen ist einen hoch erfahrenen sowie mit den notwendigen Befugnissen, Freigaben, Schnittstellenkompetenzen und Budgets ausgestatteten Mitarbeiter, der in der Lage ist, Team aber auch Mitarbeiter zufrieden zu machen. Nachgewiesen ist, dass zufriedenere Mitarbeiter wesentlicher leistungsfähiger und vor allem motivierter sind.

Die AU-Quote als Abfallprodukt

Als „Abfallprodukt“! ist dann auch noch die Arbeitsunfähigkeitsquote rückläufig, sowie die Fluktuation sinkt messbar. Beides Kennzahlen, die in Zukunft wesentlich zum Erfolg beitragen und an denen Sie sich als Führungskräfte messen lassen dürfen. Von der spürbar steigenden Qualität reden wir an dieser Stelle erst gar nicht. Warum scheitert das so oft, weil es nicht ehrlich und authentisch gemeint ist. Neuer Wein in alten Schläuchen funktioniert nicht. Vorstand, Geschäftsführung und Teams sollten im Rahmen von agilen Projekten und unter Anwendung der Opportunitätskostenrechnung, die ehrliche Einsicht erlangen, dass ein solcher Mitarbeiter wesentlich über Erfolg und Misserfolg in einem Unternehmen mit entscheidet. Die Zahlen dürften dann jeden rational denkenden Geschäftsführer überzeugen.

Ein Kulturwandel muss her

Und trotz alledem beginnt der Weg mit einem Kulturwandel. Fragen wie: Wie wollen wir in Zukunft miteinander umgehen? Wie reden wir miteinander (Kommunikationsstruktur)? Wie schätzen wir die Arbeit des einzelnen und des Teams „Wert“? Von heute auf morgen geht das nicht. Das Commitment und zwar Unternehmensweit Top-down ist hier der Schlüssel. Sie wissen, der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Fangen Sie mit der Kommunikation und deren Strukturen an. Wer redet mit wem, wann, wie oft über wen oder besser mit wem in welchem Ton? Das hilft schon viel über den Tellerrand hinauszublicken und die richtigen Informationen an der richtigen Stelle zu platzieren.

Fazit:

Sie brauchen mehr und vor allem guten Mitarbeiter? Dann fangen Sie an, sich aktiv um die bereits vorhandenen Mitarbeiter zu kümmern. Das ist alles! Das ist das ganze Geheimnis von Erfolg. Sie brauchen keine Werbung, keine großen und oft teuren Aktionen, Sie brauchen sich lediglich aktiv, authentisch und intensiv um Ihre Mitarbeiter zu kümmern. Der Rest kommt von allein.

Lesen Sie dazu auch meinen nächsten Blogeintrag!

Ihr David Thiele
ThieleBeratung.de