Life Balance 2. Teil Lebensraumgestaltung ist abhängig von den Bedürfnissen und Motiven der Menschen!

Von David Thiele

Im 1. Teil meines Blogbeitrages vom 29.06.2020, habe ich den Bogen gespannt und einen Überblick über mögliche Anforderungen und Schwerpunkte zukünftigen Tun und Handelns benannt.

„Die Welt zerbricht jeden und nachher sind viele an den gebrochenen Stellen stärker.“
Ernest Hemingway

Resilienz als Ziel von Life-Balance-Bemühungen!

Fest steht, das Ziel heute und morgen ist es, durch Zufriedenheit im Leben (auch bei der Arbeit) ein möglichst hohes Maß an Resilienz bei Ihren Mitarbeitern zu erreichen. Hilfreich dabei ist ohne Zweifel, neben dem richtigen Mindset (dazu später mehr), die wachsende Bedeutung der Bedürfnisse und deren „Befriedigung“ genauer zu betrachten. Nach wie vor steht Herr Maslow dabei ganz oben auf der Liste der Menschen, die sich näher mit dieser Thematik beschäftigt haben. Es ist nicht zu leugnen, dass Bedürfnisse die Entwicklung und somit auch die Zufriedenheit, bei nicht Beachtung, deutlich beeinflussen. Entweder zum positiven oder auch zum negativen.

Maslowche Bedürfnispyramide -Basis der Erkenntnisse-

Herr Maslow geht dabei von fünf Bedürfnissen aus, die es gilt nach und nach zu befriedigen. Eine Stufe auszulassen, und gleich weiter oben einzusetzen, ist nach seinem Modell nicht so ohne weiteres möglich.

Die Stufen nach Maslow lauten:

1. Physiologische Bedürfnisse (Essen, Schlafen, Trinken….)
2. Sicherheitsbedürfnis
3. soziale Bedürfnisse
4. Individualbedürfnisse
5. Selbstverwirklichung

Lassen Sie uns ein Beispiel erarbeiten:

Sie arbeiten mit unterschiedlichen Mitarbeitern zusammen. Ihre also auch die Ziele Ihrer Mitarbeiter sind durchaus bekannt. Erreichen können Sie diese jedoch nur, wenn nicht nur Sie sondern auch Ihre Mitarbeiter bereit sind, die berühmte Extrameile zu laufen. Bereit sind, mehr Engagement zu zeigen als hinlänglich notwendig und auch abgefordert. Jetzt ist es entscheidend, zu wissen, womit Sie diesen Mitarbeiter ganz konkret motivieren können. Dafür ist das wissen seiner Bedürfnisse bzw. des Standes auf der Maslowchen Bedürfnisspyramide von entscheidender Bedeutung. Jemanden mit Karriere motivieren zu wollen, der nicht weiß, von was er die nächsten Winterreifen bezahlen soll, dürfte nicht zielführend sein. Jemanden mit Geld locken zu wollen, der alles hat und dem es nicht um Geld geht, ist ebenso sinnlos.
Bei beiden haben Sie in Unkenntnis der Bedürfnisse die falschen Instrumente eingesetzt.

Loslegen, als Ansatz zur Erkenntnis!

Also legen Sie los, finden Sie heraus, welches Bedürfnis bzw. dessen Zufriedenstellung Ihre Mitarbeiter antreibt. Woran arbeiten Sie gerade, was ist Ihr „Bedürfnisziel“? Das finden Sie am besten mit Kommunikation heraus. Reden hilft!

Bedürfnisse können Motivationen und Charaktereigenschaften am Ende das gesamte Mindset eines Menschen und damit auch der Organisation empfindlich beeinflussen wenn nicht in seiner positiven Entfaltung verhindern.

Motive, der Treibstoff für den Erfolg

Motive hinter den Motiven -eben echt-. So kann man es sagen!

Die Motive, die ein Mensch mitbringt, können wir in drei Grundmotivationen unterteilen:

1. Leistung
2. Anerkennung
3. Macht

Was konkret treibt den einen Menschen an. Ist es die Leistung, bzw. das erreichen von Zielen oder eher die Anerkennung Dritter, die daraus erwächst. Bei Führungskräften, natürlich auch bei allen anderen Menschen, findet man meist eine Mischung aus allen drei Teilen mit der Dominanz auf Macht.

Finden Sie auch hier heraus, was nicht nur Sie, sondern auch Ihre Mitarbeiter antreibt. Welches Motiv hat er. Warum ist er wie er ist und handelt wie er handelt. Was ist das Motiv hinter dem Motiv. Auch hier ist es notwendig genau zu beobachten, genau hinzusehen und den Menschen hinter dem Menschen zu erkennen.

Schaffen Sie diese Erkenntnis, dann können Sie auch diese Motivation bei Ihren Mitarbeitern gezielt ansprechen, egal in welcher Form, dämpfend oder fördernd.

Fazit:
Dieses Wissen sorgt für die richtigen Handlungsweisen, die wiederum die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter steigert. Sie sind, wie Sie merken, mitten in der Gestaltung des Lebensraumes Arbeit. Sie sind mitten in der aktiven Gestaltung der Life-Balance!

Ihr David Thiele

P.S.: Sehen wir uns beim 3. Teil dieser Serie wieder?

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In unseren Seminaren vertiefen wir diese Thematik weiter:

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