WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe -Rheinland-Pfalz holt auf und bietet den richtigen Nährboden für Pflege-4.0-

Nach Bayern und Niedersachsen jetzt auch Rheinland-Pfalz. Alternative Wohnformen, vor Allem im ländlichen Raum werden aktiv gefördert. Das dies notwendig ist, kann von nahezu jedem nachvollzogen werden. Diese Alternativen sind nicht nur für die Klienten von großem Vorteil, sondern auch für die Mitarbeiter. Mehr Zeit für Pflege (Pflege-4.0) ist in kleineren Wohnformen ganz anders möglich, als in großen Pflegeeinrichtungen. Das dies wirklich auch so ist, zeigen die vielen Wohngemeinschaftsprojekte, die wir als ThieleBeratung begleitet haben und aktuell begleiten. Es ist zu beobachten, dass sich qualifizierte und engagierte Mitarbeiter lieber in Tagespflegeeinrichtungen und Wohngruppenkonzepten bewerben. Der Leistungsdruck ist an diesen Stellen anders verteilt und macht die Arbeit subjektiv erfüllter.
Genau da setzen die Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz an. Erfüllter arbeiten heißt zufriedener sein. Zufriedenheit ist die Basis von weniger hohen Fluktuationsquoten und eindeutig weniger Ausfalltagen im Jahr. Aus diesem Grund unterstützen wir als Unternehmen die Gründungsbestrebungen der unterschiedlichsten Betreiber sozialer Dienstleistungen bundesweit.

Link:
https://www.lzg-rlp.de/de/wohnpunkt-rheinland-pfalz.html

Der etwas andere Pflegedienst eröffnet am 01.02.2020!

Anders machen=erfolgreich machen!

Der etwas andere Pflegedienst eröffnet am 01.02.2020!

Am 01.02.2020 eröffnet der neue Pflegedienst ViVa Pflege GmbH in Steinheim (PLZ: 32839 Steinheim in NRW).
Nicht nur ein Experiment, sondern ein klares Statement: Es geht anders!
Change-Management beginnt am 1. Tag und endet erst mit der Schließung des Unternehmens! Veränderung ist für die ViVa Pflege keine Herausforderung, sondern das alltägliche Leben. Wir leben nicht die Veränderung, sondern wir sind die Veränderung.
In diesem Sinne ist es meiner Geschäftspartnerin, Frau Marina Stelter, und mir ein Anliegen, nicht nur über eine andere Form von Führungsprozessen zu reden und in meinem Fall zu schreiben, sondern es aktiv auszuprobieren. Konkret zu werden. So konkret, dass wir die Grundzüge von Buurtzorg einmal teilweise ausprobieren und sie mit der unsrigen Vorstellung einer Werte-orientierten Führung oder auch Pflege-4.0 vereinen. Auch in einem neuen Unternehmen, wo es viel leichter fällt, Pflege-4.0 Ansätze umzusetzen, arbeitet das Unternehmen mit den Mitarbeitern, die mehr oder weniger viele Jahre in dem vorherrschenden System gearbeitet haben. So wird der Prozess des Empowerments langsam jedoch konsequent vollzogen. Transparenz, Befähigung und die Übernahme von Verantwortung erfolgen nach dem Reifegrad des jeweiligen Teams. So wird weniger geführt, mehr gecoacht!

Uns ist bewusst, dass es mehr Zeit und Nerven kostet nichts sofort selbst zu entscheiden, sondern bewusst Teanmentscheidungen herbeizuführen, gibt es aus unserer Sicht keine Alternative dazu. Wir sprechen explizit die Generation Y und Z an und möchten für diese Zielgruppe eben solche Angebote und Teamstrukturen vorhalten, wie für die Mitarbeiter, die schon viele Jahre hinter sich haben.
Neu ist auch, dass sowohl die Dienst- und Tourenplanung vom Team gemacht wird als auch die Teamstruktur. Teamverstärkung (neue Mitarbeiter) wird vom Team ausgewählt und kommuniziert.

Neu ist auch, dass der Bewerbungsprozess komplett „Barrierefrei“ passiert. Nicht der Mitarbeiter, sondern das Unternehmen übernimmt den Bewerbungsprozess und die Vorstellung.

Es gibt noch viel zu berichten, dies aber nach und nach!

Ihr David Thiele
ThieleBeratung/ViVa Pflege GmbH

Ist Weihnachtsgeld für Mitarbeiter wichtig?

Lieber Herr Rohleder!
Heute möchte ich Ihre Frage vom 3.12.19 in der Facebookgruppe „Häusliche Pflege -besser managen“ einmal näher beleuchten, da sie mir in meinem Alltag bundesweit häufig gestellt wird.
Wie motiviere ich Mitarbeiter dauerhaft so, dass Gewöhnung nicht dafür Sorge trägt, dass am Ende jeder diese Zusatzzahlungen als selbstverständlich ansieht?
Oft weise ich in meinen Blogbeiträgen (www.thieleberatung.de/blog) darauf hin, das im Zeitalter von Pflege-4.0 die Bedeutung von Mitarbeiterzufriedenheit sowie Partizipation an Erfolgen die wesentliche Aufgabe von Führungskräften darstellt. Damit verschieben sich die Prioritäten in den kommenden Jahren drastisch in Richtung Kommunikation, Schaffung von optimalen Arbeitsbedingungen und Happyness! Die Kunst ist zu wissen, WIE!
Ein Weihnachtsgeld an sich halte ich für gut und richtig aber im gleichen Zuge muss ich auch sagen für zu wenig! Warum behaupte ich das so einfach?
Der Mensch neigt dazu, Dinge zu vergessen. Sein Gedächtnis reicht nicht so weit, sich noch an die vielen guten Taten von vor 11 Monaten zu erinnern.
Ehrliche Kommunikation, so lehre ich es zumindest, hat zeitnah und direkt statt zu finden. Direkt bedeutet, wenn etwas nicht richtig ist, sprechen Sie es sofort an. Wenn Fehler vorliegen, werden diese sofort und nachhaltig behoben. Nicht erst 11 Monate später. In diesem Fall wäre der direkte Bezug weg.
Bei Belobigungen verhält es sich ganz genau so! Jemanden für die guten Leistungen zu belobigen, sich zu bedanken und das dann viele Monate später, verliert den direkten Bezug zu einer bestimmten super guten Leistung!

Aus diesem Grund hier meine Empfehlung:
1. Nicht Weihnachtsgeld, sondern Erfolgsbeteiligung für alle gestaffelt an der Anwesenheit nach Vollzeitstellenanteil aber auch der Außergewöhnlichkeit der Leistung (das Team entscheidet mit!).
2. Höhe der Erfolgsbeteiligung wird an der Höhe des Erfolges an das Team ausgeschüttet. Kann bedeutet, das Team als ganzes bekommt einen bestimmten Betrag, somit sind die Starken genauso im Boot wie die Schwachen.
3. Erfolgsbeteiligung quartalsweise auszahlen. Nach 1-3 Monaten guter und zum großen Teil auch harter Arbeit besteht auch noch ein direkter Bezug zu der konkreten Leistung für die Mitarbeiter/das Team. Mitarbeiter spüren somit unterjährig den Zusammenhang zwischen ihrer Leistung und einer zusätzlichen Geldleistung.

Auf diesem Weg verliert das Instrument, Bonus, Erfolgsbeteiligung nicht so schnell seine Wirkung/den Zauber.
Das ist ein Schritt in ein modernes Entlohnungssystem im Zeitalter von Pflege-4.0!

Wenn Sie Fragen zur Gewichtung haben, können Sie mich gern kontaktieren!

Viele Grüße
David Thiele
ThieleBeratung

Symptome vs. Ursache!

„Oft sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht.“ Genau das erzählte mir vor kurzem ein Geschäftsführer eines Unternehmens und meinte damit, dass Ihm die Vielzahl an Aufgaben und Prioritäten schier erdrückt.
So oder so ähnlich geht es vielen Führungskräften. So oder so ähnlich beginnen nicht selten das Coachinggespräch oder die Coachinggespräche.
Recht hat er damit. Es sind zu viele Aufgaben, zu viele Anforderungen und zu viele to do´s auf der Liste, wenn man sie nicht immer und immer wieder systematisiert und kanalisiert.
 Dienstplangestaltung durch Ausfälle wegen Krankheit
 Ständige Optimierung von Touren
 Ständige Anpassung von Qualitätsmanagementanforderungen an die Realität
 Erweiterungen (Expansion) von ambulanten Pflegediensten
 Klientenbeschwerden
 Unstimmigkeiten, bis hin zum Streit im Team
 ….

So oder so ähnlich sehen die Aufgaben Tag für Tag in ambulanten Pflegediensten aus.
Zu selten werden bei all diesen Tätigkeiten die eigentlichen Ursachen für eine Herausforderung angegangen. Anstatt dessen wird immer und immer wieder an den Auswirkungen (Symptomen) gearbeitet.
Typische Symptome sind:
– Qualitätsschwankungen
– Beschwerden
– Unzufriedene Kunden
– Unzufriedene Mitarbeiter
– Erlösschwankungen
– Kündigungen
– Erhöhte Arbeitsunfähigkeiten
– ….
Was ist zu tun:
Setzen Sie sich mit Ihrem Team zusammen und finden Sie die eigentlichen Gründe:
1. Was sind die Ursachen für die hohe Arbeitsunfähigkeitsquote.
2. Warum ist die Mitarbeiterfluktuation eigentlich so hoch?
3. Warum sind Mitarbeiter nicht glücklich oder zufrieden?
4. Wie ist das Klima im Team wirklich?
5. Warum ist das Team unzufrieden?
Arbeiten Sie mit Ihren Mitarbeitern gemeinsam an einem Plan zur Behebung dieser tatsächlichen Grundprobleme.
Die Auflösung von symptomatischen Herausforderungen wird dadurch nicht gleich verschwinden. Sie stoßen damit jedoch einen Prozess der Reifung in Ihrem Unternehmen an. Das Ganze können wir dann Unternehmenskultur nennen. Das braucht Zeit, wie ein guter Wein!
„Zufriedene Menschen machen sich mehr Gedanken um ihre Arbeit und sie geben sich mehr Mühe. Das hat zur Folge, dass sie schneller bemerken, wenn etwas nicht optimal läuft, und steuern frühzeitig dagegen.“ Nic Marks
So oder so sind das echte hard facts! Das ist die eigentliche Herausforderung der wir uns alle im Zeitalter von Pflege-4.0 stellen müssen! Das sind echte Managementkompetenzen! Den der große Teil des Restes in Ihrem ambulanten Pflegedienst kann in Zukunft von KI übernommen werden.

Viel Erfolg dabei!
Ihr David Thiele